Mittwoch, August 12, 2020

NOWADAYS CLANCY CANT EVEN SING

HEUTE KANN CLANCY NICHT EINMAL MEHR SINGEN

Hey, wer trampelt da auf meinem Gesicht herum,
Wo ist der Schatten, den ich wiederzufinden versuche,
Wer stopft Schwämme in die Glocken, die ich einst geläutet habe
Und nimmt mir meine Zigeunerin, noch bevor sie angefangen hat
Zu singen und zu deuten, was in meinem Kopf herumgeht,
Bevor ich nach Hause mitnehmen kann, was mir rechtens gehört.
Wir fassen uns an und lauschen und sprechen in Reimen
Und unterdrücken das Fühlen, um die Zeit zu erwarten.

Wer sagt da: "Baby, das heißt überhaupt nichts",
Denn heute kann Clancy nicht einmal mehr singen

Und wer hat sich ganz dem Glückstrip verschrieben,
Wer versucht, alle Glocken zu stimmen, die er läutet,
Und wer steht in der Ecke und liegt auf dem Boden
Mit Stift und Papier und notiert nur noch den Punktestand?
Wer versucht sich hier zu verhalten, als sei er neutral?
Die Nacht ist nicht schwarz, wenn du weißt, dass sie grün ist.
Aber bemüh dich nicht hinzusehen, du bist zu blind, um zu sehen,
Wer erscheint, so wie er sein will.

Wer sagt da: "Baby, das heißt überhaupt nichts",
Denn heute kann Clancy nicht einmal mehr singen

Und wer kehrt nach Haus zurück mit fünfundneunzig Jahren,
Wer versteht es, ihn am Leben zu halten?
Auch wenn man es noch hat, es zu teilen, ist nicht ganz das Gleiche,
Es ist kein Goldklumpen, man kann es nicht einklagen.
Wer ist das, der durch den Spalt in dem Fußboden Augen sieht?
Da hast du's, Baby, mach dir also keine Sorgen mehr.
Wer sollte schlafen und schreibt doch dieses Lied
Und wünscht und hofft, dass er nicht so völlig Unrecht hätte?

Wer sagt da: "Baby, das heißt überhaupt nichts",
Denn heute kann Clancy nicht einmal mehr singen

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