1991 Neil Young & Crazy Horse - Arc Weld
Arc Weld
Produced by David Briggs & Neil Young with Billy Talbot
Released as a limited edition 3-CD set on Oct. 23, 1991
Released seperately as "Weld" (Reprise 26671-2) (released on LP in Europe only), and "Arc" (Reprise 26769-2) (no LP release) on Nov. 23, 1991
Note: A laserdisc and videotape, entitled "Weld" was released in Nov., 1991, containing videotaped performances from this tour, some of which match those on the "Weld" CD
Lieder:
Hey Hey, My My (Capitol Center, Landover) - Übersetzung - Chords
Crime In The City (Civic Center, Pittsburgh) - Übersetzung - Chords
Blowin' In The Wind (War Memorial Audiorium, Buffalo)
Welfare Mothers (Capitol Center, Landover) - Übersetzung - Chords
Love To Burn (Sports Arena, Los Angeles) - Übersetzung - Chords
Cinnamon Girl (Capitol Center, Landover) - Übersetzung - Chords
Mansion On The Hill (Capitol Center, Landover) - Übersetzung - Chords
F* Up! (Capitol Center, Landover) - Übersetzung - Chords
Cortez The Killer (Civic Center, Pittsburgh) - Übersetzung - Chords
Powderfinger (Capitol Center, Landover) - Übersetzung - Chords
Love And Only Love (Civic Center, Pittsburgh) - Übersetzung - Chords
Rockin' In The Free World (Civic Center, Pittsburgh) - Übersetzung - Chords
Like A Hurricane (War Memorial Audiorium, Buffalo) - Übersetzung - Chords
Farmer John (Civic Center, Pittsburgh) - Übersetzung - Chords
Tonight's The Night (Civic Center, Pittsburgh) - Übersetzung - Chords
Roll Another Number (Sports Arena, Los Angeles) - Übersetzung - Chords
Arc
Musiker:
Neil Young: Gitarre, Gesang
Frank "Poncho" Sampedro: Gitarre, Keyboard (Univox Stringman), Gesang
Billy Talbot: Bass, Gesang
Ralph Molina: Schlagzeug, Gesang
Rock auf "ragged Glory" erkennen kann. Das Album besticht durch einen sehr harten und rohen, ungeschliffenen Sound, der in der Art auf keiner Live Aufnahme von Neil Young vorher zu finden war. Ein Meister, der sich an seiner Gitarre in fast jedem Lied völlig verausgabt und mit unheimlicher Dynamik glänzt, die sich natürlich auch auf seine kongeniale Begleitband Crazy Horse auswirkt. So ein instinktives und befreites Gitarrenspiel wie z.B. bei "Cortez the killer" sucht man sonst vergeblich und diese Intensität mit der der Altmeister der damals aufkommenden Grunge-und Rockwelle entgegentritt zog sich auch bei ihm weiter durch die neunziger mit Alben wie "Sleeps with Angels" oder "Broken Arrow". Zur "Erholung" zwischendurch gabs dann auch die für Neil Young typischen, ruhigeren Alben wie "Harvest Moon" und "Unplugged". Sehr zu empfehlen auch der Beitrag von Jim Jarmusch mit "Year of the Horse", der die im positiven Sinne agressive Live Performance von Crazy Horse in den Neunzigern einfängt. Anspieltips kann man sich sparen, da dieses Album für mich perfekt ist und gerne oft komplett durchläuft. "Rust never Sleeps" ist natürlich auch sehr gut, aber da "Weld" komplett elektrisch ist , hat es einen ganz eigenen Stellenwert.
Erwähnen muß man auch die gespenstische Protestversion von B.Dylans"Blowin in the Wind" gegen den Irakkrieg.
Eine ganz große Platte muß jeder N.Y.Fan haben.
Gruß Cover Frank!!!!
Noch etwas zu "Arc": Ich finde, man muss es haben. Wer im Konzert steht, glücklich, durchgeschwitzt und aufgeladen, der liebt das: ein ekstatisch ausuferndes Song-Ende, die Gitarre röhrt, sägt, quiekt und dampft - die Drums und der Bass wüten "wie ein Hurricane" - das sind die Momente, wo der Rock in seiner reinsten Form erlebt und erspürt wird! Adrenalinstöße jagen kreuz und quer durch den Körper - das ist nicht weniger als "eine Form von Glück" - oder von mir aus auch ein Musik gewordener Orgasmus. "Arc" besteht eben nur aus solchen Parts, geschickt aneinander gereiht und auf 35 min. Länge gebracht. Manchmal will ich keine Texte hören, kein Strophe-Refrain-Stophe...-Schema; da muss es einfach eine ordentliche Dosis von diesem herrlichen Krach sein! Anwendungsgebiete: Antriebsschwäche und Energiemangel. Vorsicht aber beim Normalbürger: eignet sich hier allenfalls Entmietungsmittel... Schöne Grüße und gute N8, Thomas